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36 Fragen zum Verlieben: Experiment und Tipps fürs Date

Paar verliebt nach 36 Fragen

Andy Pasion Blog
Ein Blogartikel von Andy Pasion

Es klingt fast zu schön um wahr zu sein: Ihr stellt euch bei einem Date die 36 Fragen zum Verlieben, und schon liegt Dir die Frau blind zu Füßen. Aber funktioniert das wirklich so einfach mit der Liebe, um eine Beziehung zu finden?

Um diese Frage zu klären, habe ich das Experiment ein paar Männer machen lassen und möchte Dir hier von den Erfahrungen berichten.

Außerdem werde ich Dir am Ende noch Tipps verraten, wie auch Du Dein Gegenüber mit der richtigen Fragetechnik beim Date verliebt machen kannst.

 

Arthur Aron: 36 Fragen, um sich zu verlieben

Wer ist eigentlich darauf gekommen? Irgendwelche manipulativen Flirt-Gurus? Nein! Angefangen hat alles mit einer hochseriösen wissenschaftlichen Studie aus dem Jahr 1997 (Titel: „Die experimentelle Erzeugung zwischenmenschlicher Nähe“).

Der US-amerikanische Psychologe Dr. Arthur Aron wollte damals eine spannende Frage klären: Kann man zwei Menschen, die sich gar nicht kennen, mit gezielter Beeinflussung dazu bringen, sich in kurzer Zeit näherzukommen?

Um das herauszufinden, erarbeitete Dr. Aron für seine Studie die berühmten 36 Fragen zum Verlieben. Der Fragenkatalog ist dabei so aufgebaut, dass er mit eher harmlosen Themen beginnt und im Verlauf des Gesprächs immer intimer wird.

Abgefragt werden persönliche Dinge wie:

  • Erlebnisse in der Vergangenheit
  • Kindheit und Verhältnis zu Familienmitgliedern
  • Moral- und Wertvorstellungen
  • Bedeutung von Freundschaft im Leben
  • persönliche Geheimnisse und Zukunftswünsche
  • die eigene Meinung zum Gegenüber beim Date (was auch auf Komplimente hinausläuft)

 

Wie die richtigen Fragen Intimität und Vertrauen schaffen

Für sein Experiment brachte Dr. Arthur Aron anschließend Paare zusammen, die einander bis dahin völlig fremd waren. Bei ihren Dates sollten die Versuchsteilnehmer sich gegenseitig die 36 Fragen stellen und beantworten.

Das Kalkül des pfiffigen Psychologen:

Die Teilnehmer konfrontieren ihr Gegenüber mit sehr persönliche Fragen, die sie einem Fremden sonst niemals stellen würden. Durch diese Offenheit beim Erzählen sollten sie schneller eine emotionale Nähe zueinander aufbauen und hätten dadurch eine größere Chance, sich ineinander zu verlieben.

Obwohl das Experiment erfolgreich war (eines der Probanden-Paare soll sogar geheiratet haben!), geriet die Studie von Dr. Arthur Aron in Vergessenheit.

Bis sie dann plötzlich wiederentdeckt wurde…

 

Das Selbst-Experiment von Mandy Len Catron

Mehr als 20 Jahre später stieß die Uni-Dozentin Mandy Len Catron bei einer Recherche auf Dr. Arons Studie. Mit ihrem ehemaligen Kollegen wagte sie den Selbstversuch bei einem Date, wo die beiden sich die 36 Fragen zum Verlieben stellten.

Ergebnis: Auch diese beiden sind ein Paar geworden, wie Mandy Len Catron in ihrem vielbeachteten Artikel in der New York Times berichtet.

Aber sind das nur glückliche Einzelfälle, in denen eine Beziehung zustande kam? Oder kann sich jeder Mensch verlieben nach 36 Fragen? Und wie stark sind die Gefühle? Reicht es wirklich für die große Liebe, oder nur für Sympathie und Freundschaft?

Dazu werde ich Dir gleich von meinen Erfahrungen mit meinen männlichen Klienten erzählen…

 

So läuft ein Date mit den 36 Fragen ab

Der Ablauf des Experiments mit den Fragen zum Verlieben ist eigentlich ganz einfach:

  • Experiment zur Liebe in 36 FragenMann und Frau sitzen beim Date einander gegenüber (zum Beispiel am Tisch im Café oder Restaurant).
  • Eine Person beginnt: Sie stellt die erste Frage und beantwortet diese sofort selbst. Erst dann (!) bekommt das Gegenüber das Wort, um die Frage zu beantworten.
  • Nach diesem Muster geht das Paar jede Frage durch, bis alle 36 Fragen gestellt und beantwortet sind. Das Ganze sollte insgesamt höchstens 45 Minuten dauern.
  • Zum Abschluss des Experiments muss das Paar noch 4 Minuten lang intensiven Blickkontakt halten – natürlich ohne Unterbrechung.

 

Wenn Du die 36 Fragen zum Verlieben bei Deinem nächsten Date selbst ausprobieren willst, findest Du am Ende dieses Artikels den Fragenkatalog zum Herunterladen.

 

Verliebt nach 36 Fragen? Erfahrung meiner Klienten

Wie bin ich eigentlich darauf gekommen, die 36 Fragen testen zu lassen? Nun, immer wieder kommen Männer zu mir, die sich eine glückliche Beziehung wünschen. Im Gespräch sagen sie zu mir:

Andy, ich weiß nicht was ich beim Date zur Frau sagen soll, damit ich ihr persönlich näherkomme. Außerdem befürchte ich ein peinliches Schweigen, wenn wir uns gegenübersitzen.

Manchmal schlage ich diesen Jungs dann vor, beim Treffen die 36 Fragen zum Verlieben zu stellen. Von 8 Fällen weiß ich, dass sie das Experiment tatsächlich ausprobiert haben – schließlich gab es nichts zu verlieren und auch für die Mädels ist sowas immer eine willkommene Abwechslung.

 

Und wie war das Ergebnis des Experiments?

Natürlich führe ich keine exakte Statistik über die Resultate, sondern kann nur meine Erinnerung zusammenfassen, was diese 8 Klienten mir später von ihren Erfahrungen erzählt haben:

  • 1 Mann hat sich nach dem ersten Date in die Frau verliebt und kam mit ihr schnell zusammen für eine feste Beziehung
  • 4 Männer hatten danach noch ein zweites und ein drittes Date, wobei davon in zwei Fällen eine Partnerschaft zustande kam, in einem Fall eine gute Freundschaft.
  • 3 Männer hatten nach dem ersten Date weiterhin Interesse an der Frau, und auch von der Gegenseite war Sympathie bekundet worden. Doch die Anziehung war letztendlich nicht stark genug für ein zweites Treffen.

 

Zusammenfassend kann ich zu diesen Erfahrungen sagen: Klar, nicht immer ist man sofort verliebt nach 36 Fragen, doch Sympathie wird hiermit fast jedes Mal erzeugt.

 

Bei den verliebten Paaren überlegst Du vielleicht:

Hm, ob die Liebe durch die 36 Fragen zustande gekommen ist? Oder wäre der Funken auch ohne dieses Hilfsmittel übergesprungen?“ Meine Antwort: Keine Ahnung, sowas lässt sich schwer sagen.

Zumindest hat der Fragenkatalog den Männern (und wohl auch den Frauen) beim Date geholfen, die Schüchternheit abzulegen, sich beim Erzählen zu öffnen und sich damit das Gegenüber besser kennenzulernen.

 

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Video

Liebe in 36 Fragen: Was ist das psychologische Geheimnis?

Aber warum funktioniert es so gut, mit den 36 Fragen Intimität und Zuneigung herzustellen? Was genau passiert da psychologisch in den Köpfen der Paare?

 

Der positive Effekt der 36 Fragen

In anderen Artikeln habe ich Dir bereits geeignete Fragen zum Kennenlernen aufgelistet und erklärt, welche Gesprächsthemen beim Date am besten ankommen, um die Frau zu erobern.

Genau nach demselben Prinzip funktionieren auch die 36 Fragen, um sich zu verlieben. Damit sind sie kein Hexenwerk, sondern basieren auf handfesten Erkenntnissen der Psychologie, die Dir zu einer Beziehung verhelfen können:

  1. 1. Du bist anders als die anderen Männer, die nur langweilige Fragen nach Herkunft, Beruf und Hobbys stellen oder angeberhaft über ihr Leben erzählen. Allein durch dieses ungewöhnliche Experiment bescherst Du ihr ein aufregendes Date, das sie so noch nie erlebt hat.
  2. 2. Du wirst die Frau sicher nicht langweilen oder anschweigen. Stattdessen hast Du jede Menge interessanter Gesprächsthemen parat, die nicht nur für so manche lustige Situation sorgen, sondern der ganzen Unterhaltung mehr Tiefgang verleihen.
  3. 3. Ihr beschleunigt euer Kennenlernen quasi mit High-Speed, indem ihr euch an intime Fragen heranwagt, die andere Paare sich erst beim zweiten oder dritten Date stellen. So könnt ihr euch viel schneller näherkommen.
  4. 4. Der psychologische Effekt: Durch die Intimität der Gespräche und den intensiven Blickkontakt wird dem Gehirn signalisiert, dass ihr einander sehr vertraut seid. Das kann tatsächlich dafür sorgen, dass man nach den 36 Fragen verliebt ist oder zumindest erste Schmetterlinge im Bauch hat.
  5. 5. Wenn ihr nicht auf einer Wellenlänge seid und unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen habt, wird dies ebenfalls ziemlich schnell durch die Antworten sichtbar. So spart ihr viel Zeit beim Kennenlernen und müsst euch nicht unnötig auf ein zweites Date verabreden, wenn ihr für eine Beziehung nicht zusammenpasst.

 

Die Nachteile der 36 Fragen

Das Ganze ist allerdings kein Wundermittel, mit dem Du Frauen rumkriegen und für eine Beziehung erobern kannst wie mit einem Liebestrunk. Es gibt nämlich auch ein paar Nachteile, die ich Dir nicht verschweigen möchte:

  1. 1. Du wirst niemals eine Frau dazu bringen, sich in 36 Fragen in Dich zu verlieben, wenn es nicht grundsätzlich Sympathie und Gemeinsamkeiten zwischen euch gibt. Der Fragenkatalog kann nur dazu dienen, bereits vorhandene Gemeinsamkeiten schneller herauszufinden und offenzulegen.
  2. 2. Manchen Menschen ist es unangenehm, sich so schnell bei einem Date öffnen und persönliche Informationen preisgegeben zu müssen. Gerade schüchterne Frauen könntest Du mit den 36 Fragen verschrecken, wenn sie diese beantworten sollen. Hier solltest Du das Kennenlernen besser langsam angehen, um schrittweise Vertrauen herzustellen.
  3. 3. Zu viel Ehrlichkeit kann am Anfang schaden. Durch die Fragen plauderst Du vielleicht heikle Probleme und Geheimnisse aus, die Du Dir besser für eine spätere Phase eures Kennenlernens aufgehoben hättest.
  4. 4. Es ist nicht sicher, ob die „magische“ Wirkung des Verliebens auch nach dem Date anhält. Manch eine Frau könnte im Nachhinein kritisch über euer Treffen nachdenken und das Gefühl bekommen, mit der Fragetechnik auf einen „faulen Zauber“ hereingefallen zu sein.

 

2 Möglichkeiten, wie Du die 36 Fragen jetzt nutzen kannst

Paar stellt Fragen beim ersten DateDu möchtest selbst ein unterhaltsames Date, bei dem Du der Frau schneller näherkommen kannst, um am Ende eventuell die große Liebe zu finden? Dann solltest Du die 36 Fragen zum Verlieben einmal selbst ausprobieren!

Hierzu gibt es zwei Optionen, wie Du die Sache angehen kannst:

 

1. Das offene Experiment beim Date

Du legst die Karten offen auf den Tisch und erzählst der Frau im Vorfeld, dass Du einen kleinen Test mit ihr vorhast. Du musst ja nicht gleich vom großen Verlieben oder von einer Beziehung sprechen. Denn dann könnte die Frau den Eindruck bekommen, dass Du sie mit einem billigen Trick rumkriegen willst.

 

Sage ihr vorher am Telefon einfach sowas wie:

Hey, ich finde die meisten Dates sind furchtbar nervig, weil man sich gegenübersitzt und langweilige Fragen zu Beruf und Hobbys stellt. Lass uns mal etwas ganz Verrücktes ausprobieren!

Ich habe neulich von einem Liebesforscher gelesen, dass man sich diese 36 Fragen beim Date stellen und beantworten soll. Das ist nicht nur ein unheimlich lustiges Spiel, sondern soll auch helfen, sich besser kennenzulernen.

Wenn die Frau cool drauf ist, wird sie sich sicher auf Deine Idee einlassen. Lade Dir hier die 36 Fragen zum Verlieben herunter, drucke den Fragenkatalog in zwei Exemplaren aus und bringe ihn zu eurem Treffen mit.

 

2. Die dezente Fragetechnik fürs Date

Natürlich musst Du nicht an die große Glocke hängen, wie Du Sympathie bei eurer ersten Begegnung herstellen willst. Statt das große Experiment anzukündigen, kannst Du die Sache mit den 36 Fragen zum Verlieben auch diskret behandeln:

Lies Dir zu Hause einfach den Fragenkatalog durch und wähle ein paar Fragen aus, die Dir besonders gut gefallen. Diese speicherst Du dann im Kopf ab und streust sie auf dem Date unauffällig ins Gespräch ein.

Das ist besonders gut für Situationen geeignet, in denen Du einmal nicht weißt, was Du zu ihr sagen sollst. So kannst Du peinliches Schweigen verhindern und der Frau auf charmante Weise näherkommen.

Achte bei eurem Kennenlernen aber darauf, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen und sofort allzu persönliche Themen anzuschneiden. Fange wie immer mit dem eher oberflächlichen Smalltalk an und arbeite Dich allmählich zu den intimen Fragen vor.

 

Wie Du die Frau sonst noch verliebt machen kannst

Wenn Du weitere Tipps brauchst, wie Du unwiderstehliche Anziehung erzeugst und eine Frau auf dem Date eroberst, möchte ich Dir jetzt hiermit weiterhelfen: